Bertram Wagner schreibt im fränkischen Tag dazu:
„Da kann man sehen, was man mit Begeisterung und Spaß alles erreichen kann“, freute sich Schorsch Bross. Er ist seit fast 20 Jahren der Motor und Ideengeber des „Mittwoch- Varieté“ und führte bei der „Bavarian Night“ glänzend Regie, die in zwei Vorstellungen am Freitag und Samstag weit mehr als 1000 Zuschauer begeisterte.
Bei dieser Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Kinder- und Jugendzirkus „Giovanni“ des Don-Bosco-Jugendwerks im zum „Biergadn“ umgetauften Zelt boten 36 „Freizeit“-Künstler – neben Bross war mit Alex Schiller nur ein zweiter Profi dabei – eine Jonglage, Akrobatik, Musik und Komik. Das sind ganz normale Leute, die jeden Mittwoch zum Üben erscheinen. Ärzte, Psychologen, Handwerker, Sozialpädagogen – aus allen Bereichen kommen die Hobby-Künstler. Die Gruppe wird vom Engagement und der Freude getragen“, berichtet der 48-jährige Macher, der bei seinen Solo-Auftreten wie dem „Alphorn-Wahn“ seine internationale Klasse demonstrierte…..
Inmitten einer internationalen Karriere steht Schorsch Bross seit vielen Jahren. Mit welchem Enthusiasmus er seine „Mittwoch-Gruppe“ formt und fördert, zeigte sich während der abwechslungsreichen Zwei-Stunden-Show und auch, als er mit Stolz am Ende der zweiten Aufführung verkündete, dass Emil Hartmann die stattliche Summe von 6400 Euro als Reinerlös bekommen wird. Der Gesamtleiter des Don-Bosco-Jugend-Sekretariats war nicht nur ob der Summe begeistert, sondern auch von Schorsch Bross („hoch professionell, feinfühlig, wertschätzend, hat sein Publikumimmer imGriff“) und den „Mittwochs-Amateuren“. Bleibt nach all dem Keulen-Passing, der Bierkrug-Jonglage, der Feuer-Akrobatik oder der Trapez-Nummer und den Gesangseinlagen dieKardinalfrage: Sollte man angesichts der Nachfrage und Klasse das „3. Zirkus-Varieté“ nicht öfter präsentieren?”
